Glossar

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Homöopathie

Seit Ende des 18. Jahrhunderts werden homöopathische Mittel zu Behandlung kranker Menschen und Tiere erfolgreich eingesetzt. Die Behandlung beruht dabei auf dem Ähnlichkeitsprinzip (die gleichen Substanzen die eine Krankheit hervorrufen, heilen sie auch). Verwendet werden hierbei Heilpflanzen, Mineralien, Insekten, Gifte und moderne Arzneimittel, wie z.B. Antibiotika.

Bei der Definition eines homöopathischen Mittels ist weniger entscheidend woraus sie gemacht wird, sondern vielmehr wie sie hergestellt wird. Je nachdem wie stark ein Mittel verdünnt ist, spricht man auch von der Potenz eines Mittels, um dessen Stärke zu beschreiben. Die Arzneien werden in Verdünnungsschritten hergestellt. Je mehr Verdünnungsschritte vorgenommen werden, desto weniger Ausgangssubstanz befindet sich in der homöopathischen Arznei. Ab der 23. Verdünnung ist kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr vorhanden. Da jedoch erst die bei der Verdünnung erfolgenden Schüttelungen und Verreibungen die im Mittel vorhandene Energie freisetzen, sind die stärker verdünnten Mittel am wirksamsten.

Eine D-Potenz wurde im Verhältnis 1:10 mit Alkohol verdünnt,

eine C-Potenz im Verhältnis 1:100,

eine M-Potenz im Verhältnis 1:1000.

Eine Potenz D20 wurde 20 Mal im Verhältnis 1:10 verdünnt.

Homöopathische Mittel werden als Tropfen in wässriger Lösung oder in Form von Globuli (Streukügelchen aus Milchzucker) verabreicht.

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